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Geistertag...

Als ich gestern einen meiner Lieblingsfilme „Sleepy Hollow“ gesehen habe ist mir eingefallen, was mir vor einigen Jahren passiert ist.

Ich war allein zu Hause, und es war November. Aber nicht so warm wie jetzt. Er war schon richtig eisig, und bereits am Nachmittag wurde es schon düster und vernebelt. Ich hatte noch einiges in der Stadt zu besorgen und so zog ich meinen Mantel und meine Stiefel an. Ich hätte ja mit dem Bus fahren können, aber ich mag das neblige Wetter und auch wenn alles etwas verschleiert ist, finde ich das nicht schlimm. So bin ich in die Stadt gegangen. Kaum jemand begegnete mir. Nur direkt im Zentrum liefen die Leute schnell wie flüchtige Schatten umher. Sicher mochten sie das feuchte Wetter nicht und wollten schnell nach Hause, denn es war ein Sonnabend.
Als ich in Gedanken über den Marktplatz ging kam mir ein Mann entgegen. Ich konnte ihn nicht so recht erkennen, denn sein Kragen war hochgeschlagen. Als er mit mir auf einer Höhe war blickte ich ihm flüchtig ins Gesicht. Was ich da sah erschrak mich zutiefst. Er hatte keinen Unterkiefer. Sein Hals ging irgendwie plastisch geformt bis zur Oberlippe. Das war sicher das Resultat einer schlimmen OP aber ich konnte mir das Bild nicht mehr aus den Kopf löschen. Das neblige Wetter und dann allein auf dem Marktplatz… Ich lief so schnell ich konnte an die Bushaltestelle. Ich wollte nach Hause. Es war bereits dunkel geworden und der komische Mann ging mir nicht aus dem Sinn. Am Bus standen einige Leute. Vor mir eine Frau mit einem grauen langen Wollmantel. Ich stieg nach ihr in den Bus und fuhr Richtung Ost. Die Leute wurden do die komischen Lampen im Bus beleuchtet. Draußen war es bereits dunkel geworden und nur durch die Ansagen im Bus und markante beleuchtete Gebäude wusste ich wo ich war. Gedankenvoll schaute ich aus dem Fenster. Als ich mich umdrehte um auszusteigen stand die Frau im grauen Mantel anders da und blickte mich an. Das erschrak mich und ich sah, das ihr eines Auge etwa 2,5 cm tiefer im Kopf war als das andere. Ich blickte weg und lief schnell nach Hause wo ich die Tür diesmal ziemlich schnell verschloss.

Das ist eine wahre Geschichte. ich weiß nicht weshalb ich an einem Tag zwei so komische Menschen getroffen habe, aber an diesen Tag hatte ich ein komisches Gefühl in mir und war froh als am nächsten Morgen ein Sonnenstrahl durch mein Fenster kam.

Manchmal passieren schon komische Dinge - Phantasie und Wirklichkeit scheinen vermischt zu sein. Kennt Ihr das auch?

4.12.06 13:55


das 1. Mal

So, nun will mal über mein erstes Mal schreiben, als die kleine Katze Miezchen bei mir übernachtet hat. Da das ein einschneidendes Erlebnis für mich war, soll die Geschichte zu lesen sein.

Alles war abends wie immer. Ich saß in meinem Zimmer und der Fernseher war an. Nebenbei hab ich CDs gerannt und Tee getrunken. Ja, ich bin ein Teetrinker.  Am liebsten trinke ich schwarzen Tee mit Zitronen oder Orangengeschmack oder grünen Tee. Ist ja auch egal. Miezchen saß neben mir auf „Ihrem“ Sofa und schlief. Als es dann so gegen 1.00 Uhr nachts war, bin ich laut polternd in die Küche gegangen, in der Hoffnung sie kommt hinter mir her. Nix da. Keine Katze zu sehen! Also habe ich so laut wie möglich die Kühlschranktür immer wieder auf und zu gemacht. Das ist für das Miezchen ein „es-gibt-Kochschinken-für-mich-Zeichen“. Was ne Freude! Sie kam auch und bekam ihren Schinken in kleinen Stückchen. Möglicht unauffällig hab ich mich dann immer weiter zur Haustür begeben. Miezchen wurde auffallend langsamer und vorsichtiger. Dann hab ich die Tür aufgemacht. Kalt war es und finster und ich stand allein im Garten. Nach etwa 10 min die ich vor der Tür stand und versucht hab der kleinen Katze zu erzählen wie schön es nachts und im Dunkeln ist, war mir total kalt und die Kleine drehte sich rum und rannte in mein Zimmer zurück. Na toll, da stand ich nun. Sie ist eben keine Satanskatze und mag die kalte Nacht nicht so. Also habe ich beschlossen das Miezchen in meinem Zimmer zu lassen.

Nach etwa eine Stunde 10x mit Miezchen in die Küche gehen, spielen und dann wieder in mein Zimmer gehen ist sie dann auf einem Stuhl eingeschlafen. Ich hab mich schnell auf das Sofa gelegt und schlief auch ein. Nach einer Weile bin ich mit einem bedrückenden Gefühl aufgewacht, Die Kleine saß auf meinem Bauch hat geschnurrt und mit den weißen Pfötchen auf meine Blase getreten (Und das nach 2 Liter Tee) Also hab ich sie gestreichelt und zu meinen Füßen gesetzt. Dann war wieder Ruhe.

Als ich das nächste Mal aufgewacht bin wurde mein Bein umklammert und gebissen. Als ich es versucht habe unter der Decke zu bewegen wurde das kleine wilde Tier nur noch doller und ich bin knapp einer Prothese entgangen.

Nach weiterem Schlaf bin ich durch lautes Miauen erwacht. Miezchen hatte sicher schlecht geträumt und schaute mich mit großen Augen an. Also noch eine katzengerechte Gute Nacht Geschichte und dann war den Rest der Nacht 6 – 7,30 Uhr Ruhe.

Als ich dann morgens die Tür aufmachte entschwand meine kleine im Nebel des Morgens (ohne ein einziges Miau) und ich trotte den langen Weg auf Arbeit. Dabei dachte darüber nach ob es nix gibt was so ein Kätzchen bis morgens schlafen lässt… vielleicht eine CD die einem zum Einschlafen bringt. Aber auch da mag ja jeder was anders. Wer was weiß soll’s mir bitte sagen. Ich brauche Hilfe….

4.12.06 13:54





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